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22.10.22: Demo for a

DEMO FOR A FURFREE SWITZERLAND | 2022
// Demo für eine pelzfreie Schweiz 2022
Facebook-Event

 

Am Samstag, 22. Oktober 2022 findet die DEMO FOR A FURFREE SWITZERLAND | 2022 statt. Bereits zum fünften Mal gehen wir in Zürich auf die Strasse, um für ein Importverbot von tierquälerisch produziertem Echtpelz zu kämpfen.

 

// We need an import ban on real fur products in Switzerland. It’s the only way to stop supporting the fur industry, which is cruel to both animals and humans. Most of all fur products are imported from China, where animals are often skinned alive and employees suffer from terrible working conditions. As opposed to the common belief that fur is a «natural» product, tanning is a highly chemical process. Even European furs are flown to China for processing, whereby workers are endangered and toxic waste is often disposed of into nature. The fur industry pollutes the environment.

The fur-initiative demands an import ban on fur products to Switzerland. Please order / print signature sheets and sign the initiative! https://pelz-initiative.ch/de/ -> English translation of initiative text here.

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Motto: #FurfreeSwitzerland

 

Jedes Jahr sterben über 100 Millionen Tiere für die Pelzindustrie. Sie werden einzig wegen ihres Fells gejagt oder gezüchtet. Die meisten Echtpelz-Produkte stammen aus China, wo die Tiere zu Tode geprügelt und oft noch lebendig gehäutet werden. Mit dem Import von Pelzprodukten unterstützen wir eine Industrie, deren Jagd-, Zucht- und Tötungsmethoden in der Schweiz den Tatbestand der Tierquälerei erfüllen.

 

Wir tragen Hundefell

 

Die Echtpelz-Besätze an Jacken, Stiefeln und Mützen stammen vor allem von einem Tier: dem Marderhund. Dieser ähnelt dem Waschbären, gehört aber zur Familie der Hunde und wird in China für sein Fell gezüchtet. Auf sogenannten «Pelzfarmen» werden die Tiere zu Tausenden in winzigen Gitterkäfigengehalten, in denen sie keinem ihrer natürlichen Bedürfnisse nachgehen können. Nach wenigen Monaten, wenn das Fell «reif» ist, werden sie aus ihren Käfigen gerissen und mit Knüppeln erschlagen. Da es schnell gehen muss, werden die Tiere oft noch bei lebendigem Leibe gehäutet.

Marderhund-Pelze werden auf Etiketten oft inkorrekt als «Waschbär» gekennzeichnet. Konsument:innen sollen glauben, sie tragen ein Tier, das freilebend ist und vielerorts als Plage gilt. So soll von der tierquälerischen Zucht abgelenkt werden und von der Tatsache, dass Pelz nie ein Nebenprodukt der Jagd oder der Schlachtung ist. Kojoten, die auch zur Familie der Hunde gehören, werden in Nordamerika einzig für ihr Fell gejagt. Sie hängen dabei oft tagelang in Schlingeisen-Fallen fest und verenden qualvoll an ihren Verletzungen.

 

Pelz macht krank

 

Pelzfarmen sind Brutstätten für Pandemien, wie sich 2020 in Dänemark gezeigt hat. Dort wurden fast 20 Millionen Nerze notgekeult, weil sich das Coronavirus unter den Tieren verbreitet hatte. Auch in Europa werden Tiere wie Nerze und Füchse für ihr Fell gezüchtet; in Käfigen, die oft nicht grösser sind als ein A4-Blatt. Stereotype Verhaltensmuster, Apathie und Selbstverstümmelungen sind an der Tagesordnung. Nerze sterben einen qualvollen Tod durch Vergasung, während Füchse meist durch Stromstösse in Maul und After getötet werden. So wundert es nicht, dass die Pelzlobby sich selbst sogenannte «Fair-Fur»-Labels verleiht, die eine artgerechte Haltung garantieren sollen, aber nichts dergleichen tun. Dass Pelz «natürlich und nachhaltig» sei, ist eine weitere Lüge der Pelzindustrie, um ihren Ruf zu verbessern. Tatsächlich ist die Haltbarmachung von Pelzen ein hochgiftiger, chemischer Prozess, der sowohl Menschen als auch die Umwelt gefährdet. Europäische Pelze werden zur Verarbeitung nach China geflogen, weil es bei uns kaum Gerbereien/Färbereien gibt. Dort werden chemische Abfälle oft illegal entsorgt und landen im Grundwasser. Auch auf Pelzbesätzen im Handel werden immer wieder Rückstände von giftigen Chemikalien gefunden (z.B. Chrom6, Formaldehyd).

 

Aktiv werden!

 

Auch wenn viele grosse Modelabels heute auf Pelz verzichten, boomt die Industrie. Jacken mit Echtpelz-Besätzen bekommt man für wenig Geld im Handel. Sie sind oft sogar günstiger als Kunstpelz. Lassen Sie sich beim Kauf nicht hinters Licht führen. Wenn Sie bereits Kleidung mit Echtpelz besitzen, unterstützen Sie den Boykott indem Sie diese nicht mehr tragen oder die Besätze entfernen. Jeder getragene Pelz, auch secondhand oder geerbt, macht das «Produkt Pelz» salonfähig und wirbt für eine grausame, tier- und menschenverachtende Industrie. Danke, dass Sie sich über die Hintergründe der Pelzproduktion informieren und Ihr Umfeld darauf aufmerksam machen.

 

Weitere Informationen auf www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.net und im WDR-Dokumentarfilm «Die Wahrheit über Pelz» (kostenlos auf Youtube).

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#FurfreeSwitzerland #FurfreeEurope #SchweizPelzfrei